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Umwelttipp - Regionales und saisonales Gemüse

Der kürzeste Weg in die Küche ist der Beste.“ Diesem Zitat eines bekannten Sternekochs kann nur zugestimmt werden. Denn wer Gemüse (insbesondere nach biologischen Richtlinien angebautes) aus der Umgebung und aus der jeweiligen Saison kauft, hat erstens die Frische-Garantie und tut zweitens seiner Gesundheit und der Umwelt nur Gutes. Die kurzen Transportwege sowie die kontrollieren Anbaumethoden mindern den ökologischen Fussabdruck. Importierte Produkte aus Übersee, Asien, Südafrika oder Neuseeland weisen hingegen eine schlechte Ökobilanz auf. Alleine für den Transport von einem Kilogramm Spargeln aus Südafrika braucht es vier Liter Kerosin. Drei Kiwis aus Neuseeland emittieren zwei Kilogramm CO2 – so viel wie 2000 Kilometer Zugfahrt (pro Person). Von gesundem Gemüse oder Obst kann in diesem Zusammenhang meist nicht mehr gesprochen werden, da Transport und Lagerung bereits eine Menge an Vitalstoffen sowie Vitaminen verschwinden lassen. Aber Vorsicht: Das Label „Herkunftsland Schweiz“ bedeutet keineswegs immer, dass es sich um ein entsprechend der Jahreszeit geerntetes Saisongemüse handelt. Salate, Paprika, Gurken und Tomaten kommen im Frühjahr, Herbst und Winter oft aus Gewächshäusern – Saisongemüse ist das nicht mehr. Der Anbau von Pflanzen ausserhalb der Saison in Gewächshäusern oder unter Folientunnels verursacht einen deutlich höheren Energie- und Wasserverbrauch – im Schnitt 34 Mal so viel Energie wie beim Anbau im Freiland. Daneben weisen Pflanzen aus solchen Gewächs- oder Treibhäusern auch wesentlich grössere Mengen an Düngemittel- und Pestizidrückständen auf. Des Weiteren ist die Einbusse an Vitaminen und Aromen bei Gemüse aus Gewächshäusern sehr hoch. Die Faustregel lautet also: Kaufen Sie einheimische und saisonale Produkte – vorzugsweise Bio-Produkte. So gehen Sie sicher, dass diese weder eingeflogen wurden noch aus fossil geheizten Gewächshäusern stammen. Zusätzlich unterstützen Sie damit die regionale Wirtschaft und lokale Kleinbauern mit ihren eigenen Höfen (www.knospenhof.ch). Als eine tolle Möglichkeit bieten sich hierbei so genannte Gemüse-Abos von Kleinbauern in Ihrer Umgebung an, die Ihnen in Körben verschiedener Grösse frisch geerntetes Gemüse der aktuellen Saison liefern – Vielfalt und Abwechslung garantiert. Aktuell als Saisongemüse erhältlich sind insbesondere Kohlarten (China-, Rot-, Weiss-, Rosen-, Feder- oder Wirsingkohl), Chicorée, Kürbisse oder Wurzelgemüse (Schwarzwurzel, Pastinaken).Mit diesen Zutaten lassen sich schnell und einfach verschiedene wohlschmeckende und gesunde Gerichte zubereiten. Die Gemeinde wünscht frohe Festtage und einen guten Appetit!


Publiziert am 17. Dez. 2017


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