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Aktuelle Informationen aus der Gemeinde



Walliser Landschafe im Kampf gegen Neophyten

Bei der Bushaltestelle auf der Wacht stehen diese Woche zum ersten Mal in Oberwil Schafe im Einsatz gegen den invasiven und verbotenen Japanischen Knöterich.

Seit Jahren wuchert auf der bewaldeten Parzelle rund um den Spielplatz der Japanische Knöterich, der grosse Schäden in Ökosystemen und an Flussufern anrichtet. Ursprünglich als Zierpflanze eingeführt, ist er noch immer vielerorts anzutreffen. Jeder kleine Bestand verursacht hohe Kosten bei der Bekämpfung, weil bei der Entfernung grösste Sorgfalt geboten ist und mit Wurzelstücken belastete Erde vorschriftsgemäss als Sonderabfall entsorgt werden muss.

Nun wurde eine kostengünstige, nachhaltige Lösung für die schwer zugängliche Parzelle auf der Wacht gefunden, welche als wertvolles Trittsteinhabitat eine wichtige Verbindung zwischen den Waldgebieten auf dem Bruderholz und dem Allschwilerwald darstellt. Alte Schaf- und Ziegenrassen werden künftig zwei Mal pro Jahr die unerwünschten Pflanzen abweiden und die Bestände so langfristig schwächen und unter Kontrolle bringen. Eine weitere Ausbreitung kann so verhindert werden, und wertvolle einheimische Pflanzen können sich erholen. Diese Woche wird die Fläche zunächst von Walliser Landschafen bearbeitet, nächsten Frühling werden zudem Walliser Schwarzhalsziegen eingesetzt.

Die Parzelle muss dafür für zirka zwei Wochen eingezäunt werden. Der Spielplatz steht aber weiterhin wie gewohnt zur Verfügung, nun mit besonderer Attraktion.



Publiziert am 27. Aug. 2018


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