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Nachruf auf Andreas Baumgartner

Am 21. Februar 2013 starb Andreas Baumgartner, ein ehemaliges Mitglied des Gemeinderates Oberwil. Als neu gewählter FDP-Gemeinderat übernahm Andreas Baumgartner am 1. Januar 1972 das Ressort Finanzen und den Bereich Antennenanlagen. Bereits an seiner ersten Gemeindeversammlung vertrat er die die Vorlage eines neuen Reglements über die Antennenanlagen.

Die Zustimmung der Oberwiler Einwohnerinnen und Einwohner zum Reglement war zugleich der Startschuss für den Bau des Oberwiler Kabelnetzes. Andreas Baumgartner zeichnete während seiner gesamten Zeit im Gemeinderat Verantwortung für den steten Ausbau des Kabelfernsehens. Er bemühte sich mit dem Anschluss an die Antennenanlage in Reinach auch von Beginn weg um eine re-gionale Lösung bei diesem technisch hochkomplexen Projekt. Hier kamen seine profunden Berufs-kenntnisse als diplomierter Elektro-Ingenieur zur Geltung.

Die Zusammensetzung im Gemeinderat wechselte markant mit den Wahlen im Herbst 1975 als Folge mehrerer Rücktritte. Mit der neuen Aufgabenverteilung erhielt Andreas Baumgartner ab 1976 an Stelle der Finanzen neu die Ressorts Strassenunterhalt, Wasserversorgung und Kanalisation. Weiterhin betreute er die Kabelnetz-Versorgung.

Nach Abschluss der Ortsplanungsrevision, mit der unter anderem auch erstmals für Oberwil ein Strassennetzplan erstellt und genehmigt wurde, mussten in den Ressorts von Andreas Baumgartner wichtige Reglemente überarbeitet werden. Hier konnte er eine seiner grossen Stärken, nämlich seine analytische Denkweise, einbringen. In seine Zeit fielen die Erstellung eines neuen Verkehrsflächen-reglements sowie die Überarbeitung der Wasser- und Kanalisationsreglemente. Als verantwortlicher Ressortleiter stellte sich Andreas Baumgartner auch für die Leitungsgremien der regionalen Unternehmungen wie Wasserwerks Reinach und Umgebung und GGA Reinach zur Verfügung.

Nach drei Amtsperioden verzichtete Andreas Baumgartner bei den Erneuerungswahlen im Jahre 1984 auf eine Wiederwahl. Seine Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat behielten ihn als äusserst konstruktiven und offenen Politiker in Erinnerung, der zwar mit grosser Ruhe, aber dennoch beharrlich seine Meinung einbrachte. Seine Geschäfte bereitete er stets derart mustergültig vor, dass diese Eigenschaft zu seinem Markenzeichen wurde. In diesem Zusammenhang fiel – in einer Zeit, in der noch viele Texte ohne technische Unterstützung entstanden – seine markante Handschrift auf. Andreas Baumgartner starb im Alter von 88 Jahren.

Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung bedauern den Verlust eines solch engagierten Menschen und erbieten der Familie ihr aufrichtiges Beileid.


Gemeinderat und Gemeindeverwaltung

Publiziert am 5. März 2013


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