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Virtuelle Welten zeigen Grenzen der mobilen Jugendarbeit auf

Seit 2003 ist Frank Awender für die Gemeinde Oberwil als mobiler Jugendarbeiter unterwegs. In dieser Zeit hat sich die Welt der Jugendlichen merklich verändert. Vor zehn Jahren trafen sich die Jugendlichen draussen in der realen Welt. Dorthin konnte sich auch der mobile Jugendarbeiter bewegen. Er konnte die Treffpunkte aufsuchen und mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen. Auch heute halten sich die Jungen noch im öffentlichen Raum auf. Doch der wirkliche Austausch passiert je länger desto mehr in virtuellen Räumen.

Viele dieser sozialen Räume in Facebook und Co. sind in sich geschlossen. Ausstehende können nicht mehr einfach dazutreten und ein Gespräch beginnen. Doch genau diese Kontaktpflege kann als Grundauftrag der mobilen Jugendarbeit verstanden werden. Mit dem Wegfall dieser Möglichkeit der Vernetzung sind die Jugendarbeitenden damit konfrontiert, grundsätzlich neue Konzepte für ihre Tätigkeit zu erarbeiten. Zu diesem Schluss kommt auch ein Endbericht der Firma PMS Kohler, die im Auftrag der Gemeinde Oberwil den mobilen Jugendarbeiter stellt

Aufgrund der oben geschilderten Veränderungen hat der Gemeinderat beschlossen, den Leistungsauftrag für die mobile Jugendarbeit auf Ende Jahr auslaufen zu lassen. Stattdessen beauftragte er die Gemeindeverwaltung, neue Wege in der Jugendarbeit zu finden. Dem langjährigen mobilen Jugendarbeiter Frank Awender dankt der Gemeinderat für das grosse Engagement zum Wohle unserer Jugend.

Publiziert am 16. Sept. 2014


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