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Hallenbad Oberwil – Ursache für Legionellenbefall bekannt

Innert Jahresfrist musste das Hallenbad Oberwil wegen Legionellenbefall bereits zweimal seinen Betrieb kurzfristig einstellen. Die Gemeinde Oberwil als Besitzerin des Hallenbads liess deshalb die Ursache des Befalls sorgfältig abklären: Das Problem wurde bei der Warmwasseraufbereitung sowie deren Kaltwasserzuleitung lokalisiert. Dort steht das Wasser zulange und bietet den Legionellen einen idealen Nährboden. Um die Bakterien abtöten zu können, muss die Temperatur im Warmwasserboiler auf über 65 Grad Celsius angehoben werden. Die Energie des Fernwärmenetzes reicht dazu jedoch nicht lückenlos aus.

Das Problem soll nun mit einer Elektronachheizung oder aber mit einer separaten Warmwasseraufbereitung für das Hallenbad gelöst werden. Welche Massnahme zum Tragen kommt, ist Gegenstand weiterer Abklärungen – vor allem auch bezüglich der Kosten. Eine Umsetzung vor dem Jahr 2017 ist deshalb nicht realistisch. Die Massnahme soll ins ordentliche Investitionsbudget eingestellt werden.

Der Betrieb ist dank kurzfristig umsetzbaren Massnahmen jedoch sichergestellt. So werden die Duschen und Lavabos regelmässig mit heissem Wasser gespült. Diese Arbeiten vollzieht das Bademeisterteam zurzeit manuell. In der Sommerpause werden die rund 14 Jahre alten Duschköpfe und Wasserhähne durch computergesteuerte Armaturen ersetzt. Dank diesen wird eine automatisierte Spülung möglich.

Der Gemeinderat hat die anfallenden Kosten für diese Massnahme innerhalb seiner Finanzkompetenz gesprochen und die Firmen Curschellas + Schädeli AG sowie Elektro Gutzwiller AG mit der Umsetzung beauftragt.

Publiziert am 18. Mai 2016


Hallenbad Oberwil
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