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Gesamtkonzept zur Verbesserung der Arbeitsplatzsituation

Die räumlichen Verhältnisse in den Liegenschaften der Gemeindeverwaltung sind eng. Das Einrichten von zusätzlichen Büro-Arbeitsplätzen ist nur noch auf Kosten von Sitzungszimmern und Aufenthaltsräumen machbar. So sind die Arbeitsplätze der Jugendarbeit und des Schulsozialdiensts im gleichen Raum wie die Teeküche der Abteilung Finanzen untergebracht. Und zur Einrichtung des Arbeitsplatzes Liegenschaftsdienstes vor wenigen Jahren musste in der Abteilung Bau ein Sitzungszimmer geopfert werden. Die Platzverhältnisse für die betroffenen Mitarbeitenden sind mittlerweile unzureichend.

Im kommunalen Richtplan ist festgehalten, dass ein zentraler Verwaltungsbau zu errichten sei. Dieses Ziel ist nicht zuletzt aufgrund der anstehenden Investitionen in Schulhausbauten und der Ausfinanzierung der Pensionskasse nur längerfristig umsetzbar. Deshalb ist der Gemeinderat latent auf der Suche nach einer Verbesserung der Situation. Hinzu kommt, dass mit der Einführung der Gemeindepolizei sowie der neuen Abteilung „Bildung, Kultur, Freizeit, Zentrale Dienste“ (BKFZ) weitere Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden müssen

Der Gemeinderat hat nun ein Gesamtkonzept erarbeitet, um aus den bestehenden Möglichkeiten das Optimum herauszuholen. Dies beinhaltet die folgenden Punkte:
  • Umzug der Abteilung Bau vom Kuenze-Huus (Hohlegasse 6) in die Kuenze-Schüüre (Hohlegasse) Dies ermöglicht die Schaffung von zweckdienlichen Arbeitsplätzen für alle Mitarbeitenden wie auch das Potenzial für einen bis zwei weitere Arbeitsplätze, ohne dass die Abteilung auf zwei Standorte aufgeteilt werden müsste. Zudem können dort die Jugendarbeit und der Schulsozialdienst ihre Arbeitsplätze in einem eigenen Büro unterbringen
  • Umzug des Ressorts Steuern von der Hauptstrasse 24 in die Hauptstrasse 18. Das Ressort Steuern gehört organisatorisch zur Abteilung Finanzen. Somit wäre die Abteilung Finanzen nicht mehr auf zwei Standorte verteilt. Der Kundenservice kann mit dieser Massnahme erhöht werden.
  • Neue Abteilung im Gebäude Hauptstrasse 24. Die Bereiche Bildung, Kultur, Freizeit und Zentrale Dienste werden wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt angekündigt zu einer Abteilung zusammengefasst und erhalten im Hauptgebäude vier Büros zugewiesen.
  • Gemeindepolizei im Gebäude Hauptstrasse 24. Im Erdgeschoss werden den beiden Gemeindepolizisten zwei Büros mit Schalter zugeteilt. Dafür kann für die Gemeindepolizei auf den Kauf der Liegenschaft an der Hallenstrasse (kantonaler Polizeiposten) verzichtet werden.

Während die Kosten für den Umzug der Abteilung Bau in die Kuenze-Schüüre in die Finanzkompetenz des Gemeinderates fällt, wird für den notwendigen Umbau der Liegenschaft Hauptstrasse 18 ein Kredit über 680‘000 Franken benötigt. Die entsprechende Vorlage wird der Gemeindeversammlung vom Juni unterbreitet. Durch den Umbau wird ein Mehrwert generiert, weshalb die Investition auch für eine allfällige spätere Verwendung der Liegenschaft sinnvoll ist.

Bei der Umsetzung der Massnahmen legt der Gemeinderat hohen Wert darauf, für die bestehenden Mietverhältnisse eine einvernehmliche Lösung zu finden. So wird sich das Büro Dill+Partner (Kuenze-Schüüre) neu im kleineren Kuenze-Huus einrichten. Die Mieterin der Wohnung in der Liegenschaft Hauptstrasse 18 hat bereits eine neue Bleibe gefunden und der Schuhmacher-Betrieb im Keller des Gebäudes wird in nächster Zeit altershalber aufgegeben.

Dieses Konzept ist zur kurz- und mittelfristigen Entlastung der Arbeitsplatzsituation gedacht, um den Betrieb für die nächsten acht bis zehn Jahre sicherzustellen. Der Gemeinderat ist sich bewusst, dass der Bau eines zentralen Verwaltungsgebäudes unumgänglich ist. Ein entsprechender Planungskredit ist im Finanzplan für das Jahr 2018 vorgesehen, eine weitere Verschiebung des Projekts erachtet der Gemeinderat als kaum mehr verantwortbar.
Liegenschaft Hauptstrasse 18
Die Liegenschaft Hauptstrasse 18: Hier sollen in Zukunft auch die Mitarbeitenden des Ressorts Steuern arbeiten können.

Publiziert am 27. Mai 2014


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