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Entwicklung Eisweiher plus - Wachstum lenken bringt Mehrwert für die Gemeinde

Wie soll eine Gemeinde mit dem Wachstum umgehen? Die Gemeinde Oberwil hat eine Antwort auf diese Frage: die Umnutzung des Eisweihers.

Wachstum ist natürlich. Das weiss jeder Gartenbesitzer. Wichtig ist der richtige Umgang mit dem Wachstum. Wo sollen Pflanzen mit Platzbedarf zu stehen kommen, wo machen leicht zu stutzende Sträucher Sinn? Welche Baumarten sollen als Schattenspender dienen, ohne dass sie mit der Zeit zu viel Licht nehmen? Lässt man die Pflanzen unkontrolliert wachsen, dann wird der Garten innert weniger Jahre überwuchert sein.

Auch Oberwil wächst
Auch eine lebendige Gemeinde wie Oberwil wächst. Zurzeit rechnet der Kanton Basel-Landschaft mit etwa 0,75 Prozent mehr Einwohnern pro Jahr; das wären in Oberwil rund 80 Personen mehr pro Jahr. Zuzüger, Neugeborene oder Rückkehrer eingerechnet. Weiter ist zu berücksichtigen, dass mit steigendem Wohlstand jeder Baselbieter und jede Baselbieterin mehr Wohnraum benötigt. Deshalb verlangt alleine schon die Absicht, die Bevölkerungszahl halten zu wollen, nach zusätzlichen Wohnflächen. Wie will eine Gemeinde mit diesem gegebenen Wachstum umgehen?

In den 1960er und 1970er Jahren wucherten die Siedlungen vielerorts unkontrolliert wie ungepflegte Gärten. Diese Entwicklung prägte das Schlagwort der «Zersiedelung» und lenkte den Blick auf den enormen Verbrauch von wertvollem Kulturland. Der Gemeinderat setzt sich deshalb seit Jahren dafür ein, das gegebene Wachstum gezielt zu lenken. Dabei steht die Entwicklung nach Innen im Vordergrund. Von der Peripherie weg soll das Wachstum ins Zentrum verlegt werden. Hier sind die Wege zum öffentlichen Verkehr, zu Schulen und zu Einkaufsmöglichkeiten kurz. So kann den negativen Auswirkungen des Wachstums wie etwa der übermässigen Zunahme des Verkehrs entgegengewirkt werden.

Gezielt und kontrolliert Einfluss nehmen
Mit der anstehenden Umnutzung der Areale Eisweiher und Langmannwerk bietet sich der Gemeinde eine grosse Chance zur Entwicklung nach Innen. Da die beiden Gebiete zum wesentlichen Teil im Besitz der Gemeinde sind, kann sie gezielt und nachhaltig Einfluss auf die Planung nehmen. Dringend benötigte Wohnfläche für die junge Generation oder betreutes Wohnen für Seniorinnen und Senioren wird geschaffen. Und weil die beiden Gebiete rund 4,5 Hektaren gross sind, hat es noch mehr als genug Platz für öffentliche Nutzungen wie eine Parkanlage oder ein Mehrgenerationenhaus.

Die Planung dieser Vision wird möglich, wenn die Gemeindeversammlung am 28. September 2016 dem Kreditbegehren für weiterführenden Studien und die Quartierplanung Eisweiherplus zustimmt. Dank einer detaillierten Planung können danach genaue Aussagen etwa über die Grösse des geplanten Parks, über den Wohnungsmix oder aber über den Umgang mit dem Verkehr gemacht werden. Auf diesen Grundlagen kann die Gemeindeversammlung zu einem späteren Zeitpunkt – voraussichtlich 2018 – gut informiert entscheiden, ob Oberwil diese Chance nutzen soll oder nicht.
Überbauung Ostermundigen
Gutes Beispiel für Wachstum mit Qualität – die Siedlung Oberfeld in Ostermundigen.

Publiziert am 21. Sept. 2016


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