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Umwelt-Tipp - Von Äpfeln und anderem Fallobst

Das ist Ihnen sicher auch schon passiert: Sie beissen herzhaft in einen wunderschönen, roten Apfel, doch wenn sie dann genauer hinschauen, bemerken Sie den sich aufgeregt windenden Wurm. Vielleicht ekeln Sie sich dann und sind enttäuscht.

Oder vielleicht sehen sie dies auch als ein Qualitätsmerkmal, denn der Baum war sicher nicht gespritzt. Der Wurm gehört eben auch in einen naturfreundlichen Garten. Übrigens werden auch Birnen und Zwetschgen befallen.

Beim „Apfelwurm“ handelt es sich um die Larve des Apfelwicklers, eines unauffälligen Nachtfalters. Befallene Früchte werden durch die Aktivitäten des Wurms viel früher reif und sind schon zuckersüss und aromatisch, wenn die unbefallenen Früchte noch grün und sauer sind. Somit verlängert sich die Fruchtsaison beträchtlich. Es reicht, einfach vor dem Verzehr die Larve und ihren Fressgang zu entfernen.

Der Schädling wird von Fressfeinden wie Ohrwürmern, Raubwanzen und Schlupfwespen im Naturgarten meist in Schach gehalten. Die Larven stellen auch eine willkommene Nahrung für Vögel dar.

Ideal geeignet ist das Fallobst auch zur Mostherstellung. Die Gemeinde Oberwil und der Naturschutzverein laden herzlich dazu ein, am Samstag dem 29. Oktober 2016 am Baselbieter- Naturschutztag am Bernhardsberg Most aus Ihrem eigenen Obst herzustellen. Oder kommen Sie vorbei und kosten Sie unseren von Hand frisch gepressten Most. Da darf ruhig der eine oder andere Wurm mit dabei sein. Denn: Apfelsaft ist fabelhaft.      

Publiziert am 13. Okt. 2016


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