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Wildtiere im Siedlungsraum bitte nicht füttern!

19. Oktober 2026

Wildtiere wie Füchse, Eichhörnchen, Wasservögel oder Krähen leben auch im Siedlungsgebiet von Oberwil. Sie sind nicht auf Futter von Menschen angewiesen und finden auch im Winter selbst genügend Nahrung. Das Füttern ist zwar oft gut gemeint, hat jedoch für Tiere und Menschen negative Folgen.

Warum Füttern mehr schadet als hilft

  • Ungebetene Gäste: Wo Futter liegt, kommen auch Ratten. Sie richten Schäden an und bringen hygienische Probleme mit sich. Katzenfutter im Garten lockt zudem Füchse an, was oft zu Ärger in der Nachbarschaft führt.
  • Verändertes Verhalten: Gefütterte Tiere verlieren ihre Scheu und werden aufdringlich. Krähen können Menschen angreifen, Füchse können zubeissen.
  • Krankheiten: An Futterstellen treffen viele Tiere aufeinander. So verbreiten sich Krankheiten schneller, in seltenen Fällen auch auf Haustiere und Menschen, etwa Salmonellen oder die Vogelgrippe.
  • Falsche Ernährung: Zu viel Futter macht krank. Übergewichtige Eichhörnchen klettern schlechter, und Brot ist für Wasservögel zu salzig.

Die kantonale Wildtier- und Jagdverordnung verbietet das Füttern von Wildtieren grundsätzlich. Erlaubt ist, Vögel im Winter massvoll mit geeignetem Futter zu versorgen.

So helfen Sie mit

  • Abfallsäcke gut verschliessen und erst am Abfuhrtag bereitstellen
  • Keine Essensreste auf den Kompost geben
  • Katzen- und Hundefutter nicht draussen stehen lassen